Reiseführer: Urlaub in Ajuy auf Fuerteventura

Ferienunterkünfte in Ajuy

Auf dieser Seite:
Ajuy, Fuerteventura, Kanarische Inseln Ajuy allgemein
Malerische Buchten in Ajuy
Fangfrischer Fisch und Muscheln
Der alte Hafen von Ajuy
Kalkstein und die schwarze Bucht
Die Höhlen von Ajuy
Fiestas und Feiertage in Ajuy

 

 

 

 

Ajuy allgemein

Das kleine und verträumte Fischerdorf Ajuy befindet sich in der Gemeinde Pájara, an der Westküste der Kanareninsel Fuerteventura. Ajuy hat ein ganz besonderes Flair und überzeugt auf den ersten Blick.

 

Ajuy, Fuerteventura

 

Ajuy ist ein sehr gemütlicher Ort und nicht überrannt, denn nicht alle Touristen finden den Weg in das kleine Dorf. Wer möchte, kann mit einem Mietwagen dorthin gelangen, es gibt genug Parkplätze. Vor Ort gibt es auch ein kleines Restaurant mit freundlicher Bedienung. Dort lassen sich die typischen Getränke und Speisen ideal genießen. Der schwarze Sand bildet eine einzigartige Kulisse und rundet den Besuch perfekt ab.

 

Malerische Buchten in Ajuy

Ajuy, Fuerteventura Früher kam es am schwarzen Sandstrand Playa de los Muertos zu zahlreichen Piratenüberfällen, was ihm den Namen Strand der Toten einbrachte. Der Name wurde zwar beibehalten, aber heute ist es ein idyllischer Ort mit einer hübschen Bucht, die malerisch von beeindruckenden Felsformationen umgeben ist. Es empfiehlt sich hingegen nicht, in der Gegend schwimmen zu gehen, denn die Strömungen sind sehr stark. Am besten legt sich der Badegast in das seichte Wasser und genießt die erfrischende Brise des Atlantiks. Nach wenigen Metern fällt der Boden nämlich stark ab. Das kann man an den sich brechenden Wellen erkennen.

 

Fangfrischer Fisch und Muscheln

Zum Fischen fahren die Fischer zumeist nur im Sommer hinaus, weil der Atlantik in dieser Gegend sehr rau sein kann. Die Fischerboote, die im Sommer hier anlegen weichen in den kühlen Monaten in den Norden aus, weil sich die Brandung stark verändert. In dieser Gegend eignet sich ein Urlaub auf Fuerteventura besonders in der Zeit zwischen Mai und Oktober, denn dann kann der Besucher fangfrischen Fisch kosten. Die Muscheln Patas de Cabras sind als Spezialität besonders empfehlenswert.

 

Der alte Hafen von Ajuy

Ajuy, Fuerteventura Der Ortsteil Puerto de la Peña gehörte früher zu Betancuria, die damals Hauptstadt der Insel war. Der dortige Hafen war bis zum 15. Jahrhundert der wichtigste Hafen Fuerteventuras, wurde dann aber von Puerto de Cabras, dem heutigen Puerto del Rosario, in seiner Bedeutung abgelöst.

 

Kalkstein und die schwarze Bucht

Ajuy war für den Schiffstransport von Kalkstein bekannt. Der Kalkstein, der aus dieser Gegend stammte, galt als überdurchschnittlich rein. Ein alter Kalkbrennofen befindet sich etwa 2 km entfernt von Ajuy in der schwarzen Bucht Caleta Negra. Man findet ihn oberhalb der Höhlen von Ajuy mit ihren Gängen, die sich bis zu 600 m in den Fels hinein erstrecken. Der Pfad dahin führt an den Klippen entlang.

 

Ajuy, Fuerteventura

 

Die Höhlen von Ajuy

Die Höhlen von Ajuy befinden sich im Norden des Ortes und sind stark von den Gezeiten des atlantischen Ozeans geprägt. Der Besucher erkennt auf den ersten Blick, wie die Kanaren vor vielen Jahren entstanden sind. Es ist übrigens ein Irrglaube, dass es sich früher bei diesen Höhlen um ein Versteck der Seeräuber gehandelt hat.

 

Fiestas und Feiertage in Ajuy

Am 24. Juni findet jährlich die Fiesta de San Juan statt.